Blasenprobleme

Blasenschwäche zeigt sich durch häufige Toilettengänge, unkontrollierbaren Harndrang und unfreiwilligen Harnverlust. Betroffene leiden oft unter Angst, beim Husten, Lachen oder schon beim Treppensteigen Urintropfen zu verlieren. Die Kategorie Blasenprobleme klärt auf, wie Blasen-Präparate als Kapseln, Tabletten, Tee oder Saft die Symptome einer schwachen Blase lindern können.
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Blasenprobleme

Blasenschwäche zeigt sich durch häufige Toilettengänge, unkontrollierbaren Harndrang und unfreiwilligen Harnverlust. Betroffene leiden oft unter Angst, beim Husten, Lachen oder schon beim Treppensteigen Urintropfen zu verlieren. Die Kategorie Blasenprobleme klärt auf, wie Blasen-Präparate als Kapseln, Tabletten, Tee oder Saft die Symptome einer schwachen Blase lindern können.

Die hyperaktive Reizblase

Wer unter einer hyperaktiven Blase, der sogenannten Reizblase, leidet, hat den Drang zur Blasenleerung obschon die Blase nicht gefüllt ist. Vor allem Frauen sind von einer Reizblase betroffen, welche durch hormonelle Veränderungen - beispielsweise in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren  - begünstigt wird, aber auch durch Kälte, Nässe oder psychischen Stress ausgelöst sein kann.

Für die Blase – was hilft bei Blasenschwäche?

Betroffene mit Blasenschwäche können durch bereits kleine Verhaltensänderungen eine Blasenschwäche lindern.

Konservative Massnahmen bei Reizblase:

  • ausreichend trinken - mindestens 2 Liter Wasser oder Tee zum Durchspülen der Nieren

  • Beckenbodengymnastik zur Stärkung des Schliessmuskels

  • Blasentraining mit längeren Toilettenpausen

  • Verzicht auf Nikotinkonsum und auf harntreibenden Alkohol- oder Kaffeegenuss

  • Abbau von Übergewicht durch ausreichend Bewegung (Radfahren, Schwimmen) und ballaststoffreiche Ernährung zur Anregung der Darmtätigkeit

  • Entspannungsübungen wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung zur Linderung von Stress

Weitere Massnahmen für die Blase:

  • Anticholinergika zur Blasen-Entspannung und Beruhigung der gereizten Blasenmuskulatur

Pflanzliche Präparate bei Blasenschwäche:

  • Tee aus Heilpflanzen wie Bärentraubenblätter, Goldrute oder Katzenbart zur Desinfektion, Krampflösung und Schmerzlinderung

  • entzündungshemmender und harntreibender Brennnesseltee

Diagnose: Blasenentzündung

Eine Blasenentzündung, die sog. Zystitis, ist eine schmerzhafte Harnwegsinfektion, von der meist Frauen betroffen sind.

Auslöser für eine Blasenentzündung sind meist Erreger, die über die Harnröhre in die Blase gelangen und die Blasenwand reizen bzw. eine Entzündung der unteren Harnwege auslösen; aber auch ein geschwächtes Immunsystem.

Symptome einer Blasenentzündung

  • ständiger Harndrang

  • Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen

  • Blut im Urin

In den meisten Fällen liegt eine unkompliziere Blasenentzündung vor, die sich gut behandeln lässt. Unter Behandlung klingt sie in der Regel nach ein bis zwei Tagen wieder ab.

Tipps bei und gegen Blasenentzündung

  • Kapseln, Tabletten, Toffees oder Säfte aus Cranberry zur Vorbeugung einer Blasenentzündung

  • Wärme zur Stärkung des Immunsystems

  • Wärmeflasche bzw. Heublumenpackung aus der Apotheke bei Blasenentzündung

  • geschützter Sex durch Kondome, um Keime zu vermeiden

  • bei der Intimpflege bei Frauen von der Scheide zum After reinigen

Wenn Sie mehrfach im Jahr an einer Blasenentzündung leiden und Fieber hinzukommt, dann lassen Sie sich von einem Arzt behandeln und die Ursachen Ihrer Anfälligkeit für eine Blasenentzündung klären. Früherkennungsuntersuchungen bei Männern können eine vergrösserte Prostata rechtzeitig erkennen lassen.