Aphten & Fieberblase

Aphten und Fieberblasen (Lippenherpes) können im Rahmen eines Herpes Simplex-Virus im und am Mundraum auftreten. Herpes im Mund wird durch Viren ausgelöst, wohingegen Aphten durch ein gestörtes Immunsystem und erblich bedingt sind. In der Kategorie Aphten & Fieberblase finden sich Informationen über Ausprägung, Ursachen und Therapieformen von Aphten und Lippenherpes.
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Aphten & Fieberblase

Aphten und Fieberblasen (Lippenherpes) können im Rahmen eines Herpes Simplex-Virus im und am Mundraum auftreten. Herpes im Mund wird durch Viren ausgelöst, wohingegen Aphten durch ein gestörtes Immunsystem und erblich bedingt sind. In der Kategorie Aphten & Fieberblase finden sich Informationen über Ausprägung, Ursachen und Therapieformen von Aphten und Lippenherpes.

Wie entsteht Lippenherpes?

Lippenherpes kündigt sich meist durch ein leichtes Brennen, Kribbeln und ein Spannungsgefühl an und hinterlässt juckende, schmerzende und nässende Fieberblasen. Diese Bläschen füllen sich zunehmend mit Flüssigkeit, platzen auf und verkrusten. Wenn sich noch kein Schorf gebildet hat, besteht eine hohe Ansteckungsgefahr. Begleiterscheinungen wie Mattheit können auftreten und sich die Bläschen auch an Nase, Wangen, am Ohr und auch im Augenbereich ausbreiten.

Auslöser für Herpes im Mund

Herpes an Lippen (Herpes labialis) wird durch ein gestörtes Immunsystem ausgelöst:

  • Fieber und Infektionen mit Fieberblasen

  • hormonelle Veränderungen

  • psychische Probleme durch Stress, Angst, Übermüdung

  • zu starke Sonneneinstrahlung

Lippenherpes wird als Tröpfcheninfektion, Schmierinfektion oder durch engen Hautkontakt übertragen.

Therapie von Lippenherpes

Die Heilung von Herpes am Mund kann durch antivirale Medikamente in Form von Salben oder Tabletten beschleunigt werden. Die Austrocknung der Lippenherpes-Bläschen erfolgt durch:

  • Creme-Präparate mit Zinksulfat

  • desinfizierende Präparate

  • Melissen-Extrakte

Fieberblasen vorbeugen

Lippenherpes bzw. einer Ansteckung von Fieberblasen kann vorgebeugt werden durch:

  • aus dem eigenen Glas trinken und ein eigenes Handtuch benutzen

  • Lippenpflegestifte nicht ausleihen

  • Hände stets gründlich waschen

  • während des Befalls durch Lippenherpes ersetzen Sie Kontaktlinsen durch die Brille

  • Verzicht auf Küssen und oralen Geschlechtsverkehr

  • Desinfizieren von Sportgeräten im Fitnessstudio

  • Verzicht auf exzessives Sonnenbaden

  • kein Nikotin- und Alkoholgenuss

  • Vermeiden von Stresssituationen

Ein Lippenbalsam oder eine Vaseline können die Haut und die Lippen vor dem Austrocknen schützen, ausreichend Schlaf und eine gesunde Ernährung mildern die Gefahr von Lippenherpes.

Aphten im Mund – die Symptome

Symptome einer Aphte sind anfängliche Schwellungen und Rötungen der Mundschleimhaut, ein entstehendes Kribbeln und Brennen, das in starken Schmerzen beim Sprechen und Schlucken endet.

Aphten im Mund – die Ursachen

Aphten sind runde, schmerzhafte und entzündungsbedingte Wunden und kleine Geschwüre in der Mundschleimhaut, die im Gegensatz zu Lippenherpes und Fieberblasen nicht durch Viren entstehen, sondern aus unterschiedlichen Gründen auftreten können:

  • in der Regel im Rahmen einer Herpes Simplex-Infektion (Mundfäule)

  • als Resultat einer Fehlfunktion des Immunsystems

  • verbunden mit einer Erkältung

  • durch erbliche Veranlagung

  • durch Schäden an der Schleimhaut, des Zahnfleisches und der Zunge

  • indirekt provoziert durch Ekelgefühl, Stress und Schlafmangel

Therapie von Aphten im Mund

Die Behandlung von Aphten kann lediglich die Schmerzen lindern, ohne ihre Ursache zu behandeln:

  • antiseptische Lösungen

  • kortisonhaltige Salben

  • desinfizierende Mundspüllösungen

  • ärztliche Behandlung mit Antibiotika

  • Gurgeln mit Extrakten aus Kamille, Salbei oder Thymian

  • Extrakte des Zitrusgewächses Cystus

  • Vermeiden Sie saure, scharfe und harte Lebensmittel (z.B. Tomaten, Nüsse)

Herpes mit Fieberbläschen und Aphten können am und im Mund auftreten, an anderen Körperstellen wie Ohr und Nase und an den Mandeln, aber auch im Genitalbereich auftreten. Meist jedoch klingen sie im Mundbereich nach zwei Wochen wieder ab.