Kondome

Kondome schützen in doppeltem Sinne: Das Kondom, auch Präservativ genannt, kann vor einer ungewollten Schwangerschaft als auch vor der Übertragung von Geschlechtskrankheiten schützen. Die Kategorie Kondome klärt über das Präservativ als zweitbeliebtestes Verhütungsmittel auf, erläutert die Handhabung von Kondomen und die Vorteile von latexfreien Kondomen.
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Kondome

Kondome schützen in doppeltem Sinne: Das Kondom, auch Präservativ genannt, kann vor einer ungewollten Schwangerschaft als auch vor der Übertragung von Geschlechtskrankheiten schützen. Die Kategorie Kondome klärt über das Präservativ als zweitbeliebtestes Verhütungsmittel auf, erläutert die Handhabung von Kondomen und die Vorteile von latexfreien Kondomen.

Kondome schützen – wovor?

Präservative sind ein wichtiges Verhütungsmittel zum Schutz vor Ansteckungen und vor einer ungewollten Schwangerschaft bei:

  • häufig wechselnden Geschlechtspartnern

  • ungeklärtem Gesundheitszustand des Sexualpartners

  • sexuell übertragbaren Erkrankungen

Tipps zum richtigen Umgang mit Kondomen

Bei unvorsichtigem Umgang mit Kondomen, können Präservative beim Geschlechtsakt reissen, platzen oder abrutschen:

  • Achten Sie auf das Haltbarkeitsdatum des Kondoms.

  • Lagern Sie Kondome trocken, kühl und dunkel.

  • Scharfkantiger Schmuck und Fingernägel können das Kondom beim Herausnehmen aus der Packung beschädigen.

  • Das Röllchen des Kondoms muss aussen liegen.

  • Gleitmittel, Öl oder Vaseline kann das Kondom porös machen.

  • Halten Sie das Kondom beim Rausziehen nach dem Geschlechtsakt fest.

  • Ein Präservativ ist nicht mehrmals benutzbar.

Präservative sind eine recht zuverlässige Verhütungsmethode mit einem Pearl-Index von 0,2 bis 4 – die Sicherheit hängt allerdings mit der Beschaffenheit des Kondoms und seiner korrekten Handhabung zusammen.

Wie sind Kondome entstanden?

Zur Zeit der Griechen benutzte man tierische Membran wie Ziegenblasen und Schafsdärme, um Schwangerschaften zu vermeiden und um sich vor Krankheiten zu schützen. Im 19. Jahrhundert erfand Charles Goodyear dann eine neue Methode zur Verarbeitung von Gummi und Gummikondome wurden als modernes Verhütungsmittel entwickelt.

Kondome und ihre Vielfalt

Kondome gibt es in verschiedenen Grössen, Formen und Farben.

  • Kondome bestellt oder kauft man am besten in der Apotheke, da dort die Haltbarkeit des Kondoms auch überprüft ist.

  • Es gibt viele Marken-Kondome wie beispielsweise Durex-Kondome mit CE-Kennzeichen und entsprechenden Qualitätsstandards

Latexfreie Kondome

Grundsätzlich haben Kondome keine Nebenwirkungen, es sei denn eine Latexallergie liegt vor. Dafür gibt es latexfreie Präservative:

  • Latexfreie Kondome werden aus Copolymeren bzw. Polyurethan hergestellt.

  • Im Gegensatz zum Latexkondom können latexfreie Kondome auch mit fetthaltigen Gleitmitteln verwendet werden.

  • Latexfreie Kondome sind preisintensiver als Latexkondome.

Um den Schutz eines Kondoms garantieren zu können, sind eine richtige Handhabung und ein korrekter Umgang mit Präservativen Voraussetzung. So kann die mit am häufigsten verwendete Verhütungsmethode sicher schützen.