Gesunde Ernährung

Abnehmen & Figurpflege

Unser Immunsystem schützt uns vor Viren und Bakterien. Setzen Sie als Massnahme zur Abwehrstärkung auf eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel unterstützen Sie hierbei. Bewegen Sie sich ausserdem regelmässig an der frischen Luft - schon ein täglicher Spaziergang von nur einer Viertelstunde fördert Ihre Gesundheit.

Unser Immunsystem

Mittels Bildung von Antikörpern reagiert unser Immunsystem auf das Eindringen von körperfremden Substanzen und versucht diese dadurch abzuwehren. Deswegen ist es enorm wichtig, das Immunsystem zu stärken bzw. nicht zu schwächen. Ein Zuviel an negativem Stress, psychischen Belastungen, Fehl- oder Mangelernährung, wie auch der übermässige Konsum von Tabak, Alkohol, Kaffee oder schwarzem Tee kann unsere Abwehrkräfte schwächen. Eine ausgewogenen Ernährung und regelmässige Bewegung an der frischen Luft sind die besten Mittel, sein Immunsystem zu stärken.

Unterstützung des Immunsystems

Das Spurenelement Zink ist u.a. am Stoffwechsel beteiligt. Es unterstützt die Wundheilung, fördert das Sehen (in Kombination mit Vitamin A), steuert den Hormonhaushalt, fördert die Regeneration von Haut und Haaren, unterstützt die Bauchspeicheldrüse bei der Bildung von Insulin und schliesslich stärkt Zink das Immunsystem, indem es wichtige Funktionen bei der Herstellung von Abwehrzellen übernimmt.

Beugen Sie einem Zinkmangel vor, indem Sie rotes Fleisch, Meeresfrüchte, Milchprodukte, Weizenkeime, Haferflocken, Baum- und Pekannüsse, Pilze oder Linsen in Ihren Speiseplan aufnehmen.

Auch die Spurenelemente Eisen, Selen und Jod unterstützen die Abwehrkräfte im Kampf gegen Krankheitserreger. Calcium und Magnesium sind ebenfalls wichtig, denn sie unterstützen das Spurenelement Zink bei seiner Arbeit.

Daneben ist die ausreichende Vitaminzufuhr unerlässlich für ein gesundes Immunsystem. Vor allem die Vitamine C und E stärken dieses und senken die Infektanfälligkeit. Aber auch das Vitamin A ist beim Schutz vor Infektionen wichtig, denn es stärkt und schützt die Schleimhäute. Viele Vitamine unterstützen sich gegenseitig, daher ist eine ausgewogene Ernährung mit einer vielfältigen Vitamin- und Mineralstoffzufuhr so wichtig.

Die Schweizer Lebensmittelpyramide

Einen guten Überblick über eine ausgewogene Ernährung gibt die Schweizer Lebensmittelpyramide. Auf der Website der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung finden Sie zahlreiche Informationen zur gesunden Ernährung sowie zur Lebensmittelpyramide. Auch können Sie dort diverse Merkblätter mit Informationen zur richtigen Ernährung in jedem Lebensalter runterladen.

Daneben finden Sie ausführliche Informationen zu allen Vitaminen und Mineralstoffen

Einfluss der Nahrung auf die Medikation

Bei der gleichzeitigen Einnahme von Medikamenten und Nahrungsmittel sollten Sie folgendes beachten:

Die Grapefruit ist eigentlich aufgrund ihres hohen Vitamin C-Gehalts eine sehr gesunde Frucht. Jedoch enthält sie Inhaltsstoffe, welche zusammen mit der Einnahme von Medikamenten ungünstige Reaktionen hervorrufen könnte:

  • in Kombination mit Schmerzmitteln:  Herzrasen
  • in Kombination mit Schlaftabletten:  Benommenheit
  • in Kombination mit Allergietabletten:  Herzrhythmusstörungen
  • in Kombination mit Cholesterintabletten:  Muskelschmerzen

Verzichten Sie 2 bis 3 Stunden nach der Einnahme von Eisenpräparaten auf den Konsum von Kaffee und schwarzem Tee. Die darin enthaltene Gerbsäure bindet das Eisen und verhindert so die Aufnahme durch die Darmwand.

In verschiedenen Gemüsen ist sehr viel Vitamin K enthalten. Wenn Sie bestimmte Medikamente mit Einfluss auf die Blutgerinnung einnehmen, müssen Sie darauf achten, dass die tägliche Portion an grünem Gemüse (z.B. Spinat oder Brokkoli) ungefähr gleich bleibt. So bleibt mit dem Vitamin K-Spiegel auch die Produktion von Blutgerinnungsfaktoren konstant und Ihr Medikament wirkt wie gewohnt.

Sollten Sie Antibiotika einnehmen müssen, warten Sie mindestens 2 Stunden mit dem Verzehr von Milchprodukten und Calciumpräparaten. Das darin enthaltene Calcium geht mit verschiedenen Antibiotika eine schwerlösliche Verbindung ein, wodurch das Medikament vermindert im Körper aufgenommen wird und in seiner Wirksamkeit reduziert ist.

Antibiotika sollten ebenfalls nicht zusammen mit Kaffee eingenommen werden. Durch den verminderten Abbau des Koffeins im Körper können als Folge Herzrasen und Schlafstörungen auftreten.

Auch die Kombination von Antibiotika mit Alkohol oder Beruhigungsmitteln sollte vermieden werden. Diese verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung, was nicht nur die Leber belastet, sondern auch die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt.